14.04.2026

Martina massgeschneidert

Perspektivenwechsel

Geschichten über die unbekannten Seiten unserer Kolleg:innen – jenseits von Jobtitel und To-do-Listen.

Was als lang gehegter Wunsch begann, ist heute eine von Martinas grossen Leidenschaften und fester Bestandteil ihres Alltags: Nähen bedeutet für sie Ausgleich, Faszination und Kreativraum zugleich.

Martinas persönliche «Nähreise» begann 2020 mit dem Kauf einer Occasion Bernina-Nähmaschine. Die ersten Projekte waren noch klassisch «anfängertauglich»: Corona-Stoffmasken, die sie auf Nachfrage bald in Serie für den Freundeskreis nähte. Schon kurze Zeit später wagte sie sich an komplexere Stücke, wie das Nähen ihrer ersten eigenen Bluse. Fun Fact: Genau diese trägt sie auf ihrem offiziellen POMCANYS-Teamporträt.

Ihr Wissen hat sie sich mehrheitlich autodidaktisch (und YouTube sei Dank!) angeeignet. Und nebenbei auch ihr Französisch aufgebessert, denn ihre liebsten Stofflabels und Schnittdesignerinnen stammen aus Frankreich. Primär näht Martina Kleidung für sich selbst; ab und zu natürlich auch Geschenke für die Liebsten. Ausser Socken, Mützen, Strickjacken und Funktionskleidung hat sie inzwischen so ziemlich alle Kleidungskategorien vernäht. Ja, auch Lingerie 🙂

2024 folgte ihr bisher aufwändigstes Nähprojekt: die Kreation und Fertigung ihres eigenen Standesamtkleids. Von der Schnitt- und Stoffwahl über unzählige Probestücke bis hin zur Massanpassung speziell auf ihren Körper vergingen über zehn Monate. Nervenkitzel pur: Die letzte Handnaht setzte sie tatsächlich zwei Tage vor dem Termin – und das alles, ohne dass ihr Mann etwas davon mitbekam.

Ganz die Projektleiterin, hat Martina stets fünf+ Projekte gleichzeitig «angenäht». Ihr Ziel: eines Tages eine vollständige, selbstgenähte Garderobe ihr Eigen nennen zu dürfen.

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